Bookatable folgen

Nachgefragt: Im Speicher 52 sagt man nicht nur skål

27. November 2012 von Steve Heinecke

Hej! Das Restaurant Speicher 52 in Hamburg präsentiert seinen Gästen ein neues Genuss-Erlebnis. Freunde und Familien können sich an einer großen Tafel treffen und die Länder des Nordens kulinarisch kennenlernen. Die Räume und das Interieur erhielten dafür ein komplettes „Face-Lift“ und machen den Speicher 52 zu einem modernen, nordischen Restaurant. 

In der Speisekarte findet man typische norddeutsche und neue nordische Köstlichkeiten wie norwegische Rauchgarnelen, Elchbratwurst und Smørrebrød. Saisonale „Specials“ ergänzen die „Klassiker“ aus den Nachbarländern Schweden, Norwegen und Dänemark. Die Vielfalt der angebotenen Speisen reicht von Wild, Hummer, Kabeljau, Pilzen und buntem Wurzelgemüse im Herbst und Winter bis zu frischen Kräutern, Schalentieren, wilden Beeren und einer großen Auswahl an Landobst im Frühling und Sommer. Dabei finden auch nur Fisch aus nordischen Gewässern und Fleisch aus der Region den Weg auf die Teller.

 

Wir haben mit Küchenchefin Christine Zoch-Verhoeven gesprochen, um mehr über das neue Konzept zu erfahren:

Was hat Sie zu Ihrem Restaurant-Konzept/-Design inspiriert?

Ich schätze die lokale Küche sehr, weswegen sich das Thema „Hamburger Speicherstadt“ sowohl im Konzept als auch im Design wiederfinden sollte. Da Hamburg zudem gute Handelsbeziehungen zu den Skandinavischen Ländern pflegt, sollte dies die Basis bei der Erstellung des neuen Foodkonzepts bilden.

 

Wo finden Sie Inspiration für Ihre Gerichte? 

Ideen für unsere Klassiker und unsere immer wechselnde saisonale Karte finde ich in alten, traditionellen Kochbüchern sowie aktueller Fachliteratur und Magazinen. Besonders aber inspiriert mich natürlich die Recherche direkt vor Ort. Zusammen mit unserem Hoteldirektor und unserer Food & Beverage Direktorin war ich in Dänemark und reise demnächt nach Schweden, um neue Eindrücke zu gewinnen und diese dann in Form von neuen Geschmackserlebnissen in die Speisekarte einfließen zu lassen.

 

Auf welche Zutat könnten Sie nicht verzichten und warum? 

Auf frische, regionale Grundprodukte, wie zum Beispiel alte und wiederentdeckte Knollen und Wurzelgemüse aus Jork im Alten Land.

 

Welches ist das beliebteste Gericht in Ihrem Restaurant?

Allen voran unsere verschiedenen Smørrebrød; dünne Brotscheiben üppig belegt mit den verschiedensten Zutaten. Aber auch Elchbratwurst mit Dill-Gurkensalat und isländischer Kabeljau fanden bisher bei unseren Gästen großen Anklang, worüber wir uns sehr freuen. 

 

Was hat es mit dem Skål auf sich und warum sollte man diesen unbedingt probiert haben?

Tja, mit dem Skål haben wir unserem Konzept das sprichwörtliche „I-Tüpfelchen“ aufgesetzt. Im Norden gehört zum Essen in großer Runde auch immer ein „Schnäpschen“. Deswegen haben wir hier auch unseren eigenen Brandvin angesetzt, mit Gewürzen und verschiedenen Kräutern. Unser Skål wärmt und vertreibt die bösen Geister!

 

Welches Kompliment von einem Gast war für Sie bisher das schönste?

Das schönste Kompliment war es, unsere Gäste am Eröffnungsabend an großen Tischen feiern zu sehen! Es war einfach toll zu erleben, dass wir mit unserem Gedanken, dass Essen in Gesellschaft von Freunden und Familie am Besten schmeckt, richtig lagen. Auch mein Küchenteam ist mittlerweile voll und ganz im skandinavischen Thema vertieft. Alle sind begeistert, wie vielfältig und kreativ „Neue Nordische Küche“ sein kann!

 

Wo gehen Sie selbst am liebsten essen?

Am liebsten schlemme ich die Köstlichkeiten der landestypischen Küche. Auf meinen verschiedenen Reisen habe ich erfahren, dass man so Land, Menschen und Traditionen kennenlernt, die einem sonst oft verborgen bleiben.

 

Bookatable Fazit: Sie sollten das Speicher 52 im Mariott Hotel unbedingt besucht haben, wenn Sie authentische nordische Küche lieben oder diese einfach ausprobieren wollen. Wir sagen skål und freuen uns auf Ihre Erfahrungen!

 

Dieser Beitrag könnte Dich auch interessieren:

Regionale Spezialitaeten wo man sie nicht erwartet

 

Alle Bilder in diesem Artikel (c) Henrike Schunck.

Über den Autor Steve Heinecke

Steve arbeitet und lebt in Berlin. Nach seinem Studium verbrachte er einige Zeit in Ägypten und schwärmt seitdem von der sehr schmackhaften, ägyptischen Küche. Vor allem vermisst er Om Ali, ein sehr beliebtes Dessert, zu dem eigentlich immer ein schöner Karkadeh (Hibiskustee) passt. Wer in Ägypten einmal gemütlich essen gehen möchte, dem Kamelfleisch grundsätzlich nicht abgeneigt ist und einen perfekten Service mag, dem empfiehlt er das Restaurant B’s at Marina in Hurghada.
Steve Heinecke
Autor Profil ansehen

Kommentar hinterlassen


Loading
* Pflichtfelder