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Herzkuchen zum Valentinstag: Schokolade-Vanille-Himbeere

10. Februar 2016 von Nina

Es ist wieder soweit: Der Tag der Liebe steht vor der Tür! Und ich finde, es kann gar nicht genug Gelegenheiten geben, seinen Liebsten eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, wie wichtig sie sind :) Als leidenschaftliche Hobbybäckerin mache ich das natürlich gerne in Form selbstgemachten Süßkrams!


Ich möchte Euch heute einen einfachen, aber effektvollen Weg zeigen, einen ganz besonderen Kuchen zu zaubern: Im Schokoladenteig steckt ein Herz aus Vanillerührteig! Getoppt wird der Kuchen von Schokoladenglasur und Himbeerganache.

Nach der gleichen Methode könnt Ihr natürlich auch andere Motive im Kuchen verstecken.

Zuerst wird der Vanillekuchen gebacken, aus dem die Herzen im Inneren bestehen:

Dafür 360 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver mischen. In einer weiteren Schüssel 120 g weiche Butter mit 250 g Zucker und dem ausgekratzten Mark von zwei Vanilleschoten schaumig schlagen. 3 Eier nacheinander – jedes für 60 Sekunden – unterrühren. Den Teig mit roter Lebensmittelfarbpaste kräftig einfärben. Die Mehlmischung in Etappen im Wechsel mit 300 ml Milch unterrühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl enden.

Bitte achtet darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, nehmt also Butter, Eier und Milch rechtzeitig aus dem Kühlschrank.

Den Teig in eine gefettete Kastenkuchenform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 55 Minuten backen. Den Kuchen in den letzten 10 bis 15 Minuten mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und stürzen.

Den Kastenkuchen in dicke Scheiben schneiden und mit einem passenden Ausstecher Herzen ausstechen.

Für den Schokoladenkuchen 150 g Mehl mit 115 g Kakaopulver, ¾ TL Backpulver, 1/3 TL Natron und 1/3 TL Salz mischen. In einer weiteren Schüssel 150 g weiche Butter mit 230 g Zucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote schaumig schlagen. Nach und nach 3 Eier (Zimmertemperatur) – jedes für 60 Sekunden – unterrühren. Die Mehlmischung im Wechsel mit 270 ml Milch (Zimmertemperatur) unterrühren. Auch hier wieder mit Mehl beginnen und mit Mehl enden.

Die Kastenkuchenform reinigen und erneut fetten. Eine dünne Schicht des Schokoladenkuchenteigs auf den Boden der Form geben und darauf eine Reihe der Vanillekuchenherzen setzen. Die Herzen rundherum mit Schokoladenkuchenteig bedecken. Dabei darauf achten, dass die Lücken am Rand entlang mit Teig aufgefüllt sind und die Herzen beim Einfüllen nicht verrutschen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten backen. Wiederum die letzten zehn Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen abkühlen lassen und stürzen.

Eine Packung dunkle Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen und auf dem Kuchen verteilen.

Für die Ganache 80 g Tiefkühl-Himbeeren in einem kleinen Topf auftauen lassen, dann erhitzen, bis die Himbeeren vollständig zerfallen sind. Die Himbeeren durch ein Sieb passieren. Übrig bleiben sollten ca. 45 g Himbeerpüree.

80 g weiße Schokolade fein hacken. Zusammen mit 25 g Sahne im heißen Wasserbad schmelzen. Vom Wasserbad nehmen und langsam das Himbeerpüree unterrühren.

Die Ganache ebenfalls auf den Kuchen geben und mit einigen Zuckerherzen bestreuen. 

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Vanillekuchen:
360 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
120 g weiche Butter
250 g Zucker
3 Eier
2 Vanilleschoten
300 ml Milch
rote Lebensmittelfarbpaste

Für den Schokoladenkuchen:
150 g Mehl
115 g Kakaopulver
¾ TL Backpulver
1/3 TL Natron
1/3 TL Salz
150 g weiche Butter
210 g Zucker
1 Vanilleschote
3 Eier
270 ml Milch

Für die Glasur:
1 Päckchen dunkle Schokoladenglasur
80 g weiße Schokolade
25 g Sahne
80 g Himbeeren

Über den Autor Nina

Nina lebt in der Nähe von Aschaffenburg, ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. Neben ihrer Familie ist Backen ihre große Leidenschaft. Insbesondere Cupcakes haben es ihr angetan, aber auch Kuchen, Torten oder Herzhaftes kommen regelmäßig aus ihrem Ofen. Gekocht wird bei ihr natürlich auch – gerne kreativ und in ungewöhnlichen Kombinationen. Seit 2010 veröffentlicht Nina ihre Rezepte auf „Ninas kleinem Food-Blog“.
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